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Wir geben unsere Welpen nur in liebevolle Hände ab.
Wir übergeben nicht in Käfig- oder Zwingerhaltung, Massenzüchter- und
Händleranfragen sind gänzlichst unerwünscht.
Wenn unsere Welpen in ihr neues Zuhause umziehen, sind sie geimpft, gechipt,
mehrfach entwurmt, haben Abstammungsnachweise, einen EU-Pass und sind in einem einwandfreien
Zustand.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine verbindliche Reservierung nur gegen
eine Anzahlung möglich ist, denn es ist immer ärgerlich für alle Beteiligten,
wenn ein Interessent im letzten Augenblick absagt.
Der Anzahlungsbetrag wird nicht zurück erstattet, sondern dient in diesem Fall
als pauschale Aufwandsentschädigung für bisherige Aufwendungen,
Weitervermittlungen etc.
Bevor
Sie sich dafür entscheiden, einem Hundebaby ein Zuhause zu geben, möchte ich
Ihnen gerne folgende Geschichte ans Herz legen.
Wie konntest Du nur ?
Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit
meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und
trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war,
erhobst Du
Deinen Finger und fragtest mich, "Wie konntest Du nur?"
- aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den
Bauch zu kraulen.
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger
als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen
bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen
ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und
Träume anvertrautest,
und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein.
Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem
Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist
schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der
Sonne, während ich
auf Deine abendliche Rückkehr wartete.
Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner
Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen
Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über
Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen
schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du
heimkamst und als
Du Dich verliebtest.
Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem
hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung
zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich
warst. Dann kamen die Menschenbabies und ich teilte Deine Aufregung
darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und
wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich
könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt
in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch
ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".
Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie
krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen
Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und
gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre
Berührung - denn Deine
Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte
sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.
Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen
und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines
Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die
Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche
und erzähltest
Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur
noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von
"Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für
mich wurde Dir zum Dorn im Auge.
weiter...
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